Pilates

Montag: 18.15-19.15 Uhr 

Donnerstag 09.00-10.00 Uhr

Auch für Anfänger geeignet, hier kann jeder in seinem Level trainieren.

Diese gesundheitsorientierte Stunde hat folgende Schwerpunkte: Starke Körpermitte (Tiefenmuskulatur: Bauch, Rücken,  Beckenboden) und natürlich auch Arme-Bauch-Beine und Po 

Die Balance aus Bewegung, Kräftigung und Entspannung macht Pilates zu einem wunderbaren Wohlfühltraining für Körper, Geist und Seele.

Die höchst effektiven Übungen werden im Einklang mit einer tiefen und bewussten Atmung und mit hoher Konzentration langsam und präzise durchgeführt, wobei die Bewegungsweise möglichst fließend und geschmeidig ist.

Pilates spricht alle tiefen und oberflächlichen Muskeln des Körpers an, wobei im Fokus jeder Übung die starke Körpermitte steht.

 

Pilates

Joseph Pilates (1883–1967) formulierte sechs Prinzipien, für ein erfolgreiches Training

  1. Atmung: Die Anwendung der speziellen Atemtechnik ist der erste Schritt beim Ausführen aller        PILATES-Übungen. Die Atmung gibt die Bewegungsgeschwindigkeit vor, hilft die Bewegung präzise auszuführen und unterstützt den Bewegungsfluss. Die PILATES-Atmung ist dreidimensional und findet hauptsächlich im Brustkorb statt.
  2. Kontrolle: Absolute Körperkontrolle ist die Voraussetzung! Bei Pilates zählt Qualität, nicht Quantität. (weniger ist häufig mehr!) Jede Bewegung wird kontrolliert, präzise und anmutig ausgeführt. Geist und Körper werden praktisch durch Bewegung geeint. Das Powerhouse stellt die Zentrale dar, aus der die verschiedenen Muskelgruppen heraus so kontrolliert und isoliert wie möglich bewegt werden, wobei der Rest des Körpers entspannt bleibt.
  3. Konzentration: „Konzentriere dich bei jedem Training auf die korrekte Ausführung der Übungen. Wenn du sie unpräzise ausführst, verlieren sie größtenteils ihre Wirkung.“ Hier gilt es sich auf jede Phase einer Bewegung ganz bewusst zu konzentrieren und die arbeitende Muskulatur zu fokussieren. Erst dieses Vorgehen ermöglicht ein Zusammenspiel von Körper und Geist.
  4. Zentrierung: Nach Joseph Pilates sollen alle Übungen mit der Aktivierung der Körpermitte beginnen. Er beschreibt die Körpermitte als den Bereich um den Bauchnabel. Sie erstreckt sich nach oben bis zu den Rippenbögen, in der Tiefe bis zum unteren Rücken und nach unten bis zum Gesäß bzw. dem Beckenboden. Eine starke Körpermitte, die Pilates auch als „POWERHOUSE“ bezeichnet, schützt die Wirbelsäule, ermöglicht eine gute Haltung und sorgt für einen straffen und flachen Bauch.
  5. Präzision: Jedes einzelne Detail einer Übung ist wichtig, sollte immer mit vollster Aufmerksamkeit bedacht und möglichst präzise ausgeführt werden. Entscheidend dabei ist die Platzierung von Becken, Schultern und Kopf. Das Becken sollte sich in einer neutralen Position befinden, die Schultern weit weg von den Ohren und der Kopf in Verlängerung der Wirbelsäule. Im PILATES-Training geht immer Qualität vor Quantität.
  6. Fließende Bewegungen: Werden Übungen konzentriert, kontrolliert und mit einer starken Körpermitte ausgeführt – langsam und bewusst, ohne Schwung und ohne Haken – so kann ein Bewegungsfluss entstehen, der die Bewegung ästhetisch aussehen lässt und dem Trainierenden ein gutes Bewegungsgefühl vermittelt. 

Das Powerhause: Es bedeutet so viel wie Kraftwerk und bezeichnet:

– Die vier Bauchmuskelgruppen die das Energiezentrum des Körpers umschließen.

– die hochkomplexe Struktur des Beckenbodens

– die Tiefenmuskulatur der Wirbelsäule.

Die Pilates-Methode ist ein ganzheitliches Körpertraining, in dem vor allem die tief liegenden, kleinen und meist schwächeren Muskelgruppen angesprochen werden, die für eine korrekte und gesunde Körperhaltung sorgen sollen. Das Training beinhaltet Kraftübungen, Stretching und bewusste Atmung. Auch eine deutliche Verbesserung der Figur und der Haltung ist durch regelmäßiges Pilates-Training zu erwarten.